Presse

2020


Kölner Stadtanzeiger Ausgabe vom 12/13. September 2020  


Förderverein Efferen e.V.: Alter Brunnen strahlt in neuem Glanz

Der Förderverein Efferen e.V. setzt sich mit Nachdruck für eine weitere Verschönerung des Ortsbildes und den Erhalt historischer Plätze im Ort ein. Mit finanzieller Unterstützung des Unternehmens Innogy hat der Verein jetzt den Brunnen auf dem Schulhof der „Ahl Schull“ an der Bachstraße restauriert und mit einer beleuchteten Überdachung versehen. Bis in die 1930er Jahre wurde der Brunnen aus dem Duffesbach und dem Stotzheimer Bach gespeist. Mit Verlegung der Bachläufe hatte der Brunnen keine Verbindung mehr zu den natürlichen Fließgewässern und wurde trockengelegt. Wasser wird auch künftig nicht mehr aus dem Brunnen fließen, gleichwohl ist er ein Beleg der langen und unmittelbar mit dem Duffesbach verbundenen Geschichte des Ortes Efferen, der auch künftigen Generationen erhalten bleiben soll, so der Fördervereinsvorsitzende Thomas Blank. „Ich danke dem Unternehmen Innogy für das finanzielle Engagement – sowie den Firmen Lehrmittel Urmann, Elektrofachgeschäft Stohrer und Malerbetrieb Josef Döring für ihre tatkräftigen und versierte Unterstützung“, so Blank weiter. Das Brunnendenkmal wird heute (3. September 2020) in Anwesenheit von Bürgermeister Dirk Breuer, Innogy-Vertreterin Martina Meyer und dem Fördervereinsvorsitzenden und Ortsbürgermeister  Thomas Blank im Rahmen einer kleiner Feierstunde eingeweiht. Ein größeres Fest für alle Efferener Bürgerinnen und Bürger ist – aufgrund der Corona-Beschränkungen – dann erst für das nächste Jahr im Rahmen eines Wein- und Brunnenfestes geplant. Nach Übernahme der Patenschaft für die 21 historischen Grabsteine und der Errichtung einer Gedenktafel für den ehemaligen Efferener Bürgermeister Karl Kühnen auf dem Alten Friedhof an der Kolpingstraße, sowie der heutigen Einweihung des historischen Brunnens – wird noch in diesem Monat das ebenfalls restaurierte Wegekreuz Ecke Kurt-Koch-Straße /  Beseler Straße eingeweiht. Dazu hat der Förderverein eigens eine Bodenplatte anfertigen lassen, die hier noch in den nächsten Tagen von den Stadtwerken Hürth verlegt wird. Das fehlende Törchen hat die Schlosserei Peter Hartung kostenlos ersetzt. Text Thomas Blank / Martin Reetz Bild: W.Puetz

Hürther Wochenende Ausgabe vom 14. August 2020  


2. August 2020 – Aktuelles vom Förderverein Efferen: Patenschaft Alter Friedhof und Wasserspielgerät für Spielplatz Rondorfer Straße

Der Förderverein Efferen übernimmt die Patenschaft für alte  Grabsteine und Grabplatten auf dem Alten Friedhof in Efferen.  Auf dem vor 135 Jahren angelegten denkmalgeschützten Friedhof an der Kolpingstraße sind insgesamt noch 21 Grabsteine und Platten erhalten, viele inzwischen verwittert und unleserlich.  „Der Friedhof war der erste Friedhof der kommunalen Bürgermeistereien Hürth und Efferen und ist gleichsam ein Stück unbedingt erhaltenswerter Hürther Stadt- und Efferener Ortsgeschichte“, so der Fördervereinsvorsitzende Thomas Blank. Um die fachgerechte Säuberung der historischen Steine und Platten zu gewährleisten,  werden die freiwilligen Helfer des Fördervereins von der  Denkmalschutzbehörde entsprechend unterwiesen. Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde auf Betreiben und mit Unterstützung des Fördervereins Efferen eine Informationstafel  an der Grabplatte des ehemaligen Efferener Bürgermeisters Karl Kuenen  errichtet. Auch für die jüngeren Einwohner Efferens und Ihre Eltern plant der Vorstand des Fördervereins eine Aufwertung des Spielplatzes an der Rondorfer Straße. Wasserspielgeräte erfreuen sich bei den Kleinen zunehmend großer Beliebtheit. Im Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung des  Spielplatzes an der Rondorfer Straße möchte der Vorstand durch ein Co-Investment mit der Stadt und weiteren Sponsoren ein Wasserspielgerät anschaffen. Hierdurch soll der zum derzeitigen Stand noch einzige Spielplatz jenseits der Luxemburger Straße an Attraktivität gewinnen.

Hürther Wochenende Ausgabe vom 24. Mai 2020  


Kölner Stadt Anzeiger Ausgabe vom 08. Mai 2020  


24.04.2020 – Efferen: Förderverein bewahrt Angedenken des ehemaligen Bürgermeister Karl Kuenen

Der Förderverein Efferen hat  die Grabplatte und Informationstafel  zum Angedenken an den ehemaligen Efferener Bürgermeister Karl Kuenen auf dem alten Friedhof Efferen aufgefrischt. Die Grabplatte hatte Ortsvorsteher Thomas Blank  bereits im Jahr 2014 vom Melaten-Friedhof  auf den alten Friedhof in Efferen überführen lassen.

Der Zentrumspolitiker Karl Kuenen stand Efferen zwischen 1920 und 1933 vor, als der Ort während der Weimarer Republik eigenständige Gemeinde war. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise  verschlimmerte sich die Situation in Efferen derart, dass nur der Anschluss an eine der deutlich reicheren Nachbargemeinden, also Köln oder Hürth, die Lebenssituation der Bevölkerung nennenswert bessern konnte. Hürth lehnte ab. Den Anschluss an das interessierte Köln verhinderte der heftige Widerspruch der anderen Landkölner Gemeinden, aus Angst „mitgeschluckt“ zu werden. Erst 1933 wurde Efferen zwangsweise mit Erlass des preußischen Innenministeriums nach Hürth eingemeindet. Zugleich wurde Kuenen nach dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Dieses Gesetz diente den Nationalsozialisten um Juden und politische Gegner aus dem Staatsdienst zu verbannen. Nach ihm ist heute eine Straße in Efferen benannt. Ortsvorsteher und Fördervereinsvorsitzender Thomas Blank (CDU): „Auch Karl Kuenen wurde letztlich Opfer des Naziregimes. Er hatte die unrechtmäßige Entfernung aus dem Amt als Efferener Bürgermeister durch die Nationalsozialisten nie verkraftet und starb sechs Jahre später im Alter von nur 50 Jahren. Er war mit seiner dreizehnjährigen Amtszeit der einzige Bürgermeister, den unser Ort Efferen in seiner kurzen Zeit als eigenständige Gemeinde hatte. Durch die Grabtafel bleiben Karl Kuenen und sein Wirken für unseren Ort Efferen auch kommenden Generationen im Gedächtnis.“ Der Förderverein Efferen e. V. wurde im Jahr 2018 von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen und Unternehmern, sowie  Vertretern von Kommunalpolitik und  örtlichen Vereine gegründet. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht den Stadtteil Efferen durch finanzielles und ehrenamtliches Engagement attraktiver, schöner und bunter zu gestalten.

Text Thomas Blank / Martin Reetz


2019


Kölner Stadt Anzeiger Ausgabe vom 04. November 2019  


Kölner Stadt Anzeiger Ausgabe vom 30. Oktober 2019  


Kölner Stadt Anzeiger Ausgabe vom 05. Oktober 2019  


02.Oktober 2019 – Heimatpreis 2019


Kölner Stadt Anzeiger Ausgabe vom 17. September 2019  


Hürther Wochenende Ausgabe vom 21. August 2019  


Kölner Stadtanzeiger Ausgabe vom 06. August 2019  


Stadt Hürth Pressemitteilung 31.07.2019 


Einladung zum Erntedankfest der Stadt Hürth


Kölner Stadtanzeiger Ausgabe vom 29. Mai 2019 


Hürther Wochenende Ausgabe vom 24. April 2019 


Kölner Stadt-Anzeiger Ausgabe vom 04. April 2019 


Kölner Stadt-Anzeiger Ausgabe vom 23. Januar 2019


2018


Kölner Stadt-Anzeiger Ausgabe vom 31.07.2018


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